Ivan Blatný

Dichter, Sohn des Schriftstellers Lev Blatný (1894–1930). Er wurde in Brünn geboren und verbrachte hier den ersten Teil seines Lebens, bevor er 1948 in das Exil...

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František Halas

Der Dichter, Übersetzer und Publizist wurde in Brünn geboren und verbrachte hier auch seine Kindheit und Jugend. In der Brünner Buchhandlung A ging er in die Lehre....

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Oldřich Mikulášek

Dichter und Publizist. In Brünn lebte er von 1937 bis zu seinem Tod, zuletzt wohnte er in der Straße Mášova. Er war mit einigen Brünner Kulturinstitutionen verbunden...

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Jaroslav Seifert

Dichter, Publizist, Erinnerungsautor. Erster und bisher einziger tschechischer Literaturnobelpreisträger. Mit seinen Versen erlangte er bei seinen Lesern anhaltende...

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Jan Skácel

Dichter, Prosaist, Redakteur und Übersetzer. In Brünn verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens und war mit einigen Brünner Kulturinstitutionen verbunden (mit...

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Vít Slíva

Dichter und Mittelschullehrer. Mit Brünn ist er seit seinem Hochschulstudium verbunden. Mit einer kurzen Unterbrechung lebt er bis heute in der Straße Poděbradova....

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Slovanské náměstí (Slawischer Platz; Freiheitsplatz)

Der Ort und seine Dichter


Vít Slíva

Orte (in alphabetischer Reihenfolge)

Dichter (in alphabetischer Reihenfolge)

Vít Slíva

1951

Dichter und Mittelschullehrer. Mit Brünn ist er seit seinem Hochschulstudium verbunden. Mit einer kurzen Unterbrechung lebt er bis heute in der Straße Poděbradova. Er unterrichtete an dem Gymnasium am Platz Slovanské náměstí (1975–1998) und ist heute an dem Bischöflichen Gymnasium tätig (seit 2004); in den 1980er Jahren publizierte er in der Abendzeitung Brněnský večerník. Sein Debüt erfolgte 1984 (Nepokoj hodin; Unruhe der Uhr) und anschließend folgten einige weitere Sammlungen wie beispielsweise Volské oko (1997; Spiegelei) und Bubnování na sudy (2002; Das Trommeln auf die Fässer).



Das Gedicht und der Ort



Ach!

Dem Slawischen Platz

Aus der Arche, so, wie entlang den Kronen
blühender Kastanien flutend das Licht fließt,
fiel ich ins Dunkel, Rabenvater Noah,
als mit der Feder die Liebe ihn wegstieß...

Lieben ist der höchste Grund, ja!

Ertrinkend fühlte ich im tiefen, fernen Bisterz hin,
den Hafen, den sicheren: so nahe dem Herz!


                                                                      übertragen von Volker Losseff                                                             

 

Slíva, Vít: Souvrať (Gewende), Brno: Host 2007, s. 42.

 

 

 



Kontakte



Jiří Trávníček  -   travnicek@ucl.cas.cz
Michal Fránek  -   franek@ucl.cas.cz

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